Azubis der Volksbanken und Raiffeisenbanken helfen Jugendlichen auf dem Weg zum Traumjob

2.500 Schülerinnen und Schüler bei der "Job in Sicht" in der Hammerhalle im Citydome Rosenheim

Rosenheim, 2. September 2015

Als einer der größten Ausbilder der Region mit derzeit 120 Auszubildenden hat die Berufsausbildung bei den Volksbanken und Raiffeisenbank in Stadt und Landkreis Rosenheim einen hohen Stellenwert. Zu den besonderen Erfolgsfaktoren der Genossenschaftsbank, so Hubert Kamml, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender, zählt das Prinzip Mitarbeiter „von der Pieke“ auf zu begleiten und zu unterstützen. Nachwuchskräfte werden zielorientiert als „Eigengewächse“ aufgebaut, um so auch in Zukunft die Basis für den Unternehmenserfolg zu sichern. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen bei den Genossenschaftsbanken sowohl die fachliche Qualifizierung als auch die Gewährleistung einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden.

Zu dieser Entwicklung gehört auch Eigenverantwortung. Diese können die Auszubildenden in verschiedenen Projektarbeiten lernen und unter Beweis stellen. Ein großes Projekt ist hier der Bewerberworkshop „Job in Sicht“ in der Hammerhalle im Citydome Rosenheim. Svenja Langhammer und Sebastian Pichler, beide Auszubildende der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, sind die „Köpfe“ des Organisationsteams für die diesjährige „Job in Sicht“. Sie haben den ersten Schritt ins Berufsleben schon hinter sich und unterstützen heute die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu Traumjob und –studium.

Es gibt viele Fragen, die einem Schulabgänger durch den Kopf gehen. Frühzeitig müssen sich die Schüler mit den Themen Ausbildung, Studium oder Praktikum auseinandersetzen und wichtige Entscheidungen für ihre Zukunft treffen. Doch oft sind die jungen Menschen über vielen Möglichkeiten und Herausforderungen, die das Berufsleben mit sich bringt, nicht richtig informiert.

„Als Bank vor Ort sind uns dieser Verantwortung bewusst und wollen die Jugendlichen nicht nur bei Finanzfragen beraten, sondern sie auch bei diesen schwierigen Themen unterstützen“, erklärt Manfred Harzenetter, Leiter der Personalentwicklung der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG. Da dies auf Augenhöhe am erfolgreichsten geht, lautet das Erfolgsrezept der „Job in Sicht“: Gespräche von Azubis und Schülern mit Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Und nicht von Lehrern oder Vorgesetzten.

Auch in diesem Jahr durchlaufen knapp 2.500 Schüler die verschiedenen Stationen der Bewerberrally. Alle Stationen werden ausschließlich von Auszubildenden der Volksbanken und Raiffeisenbanken betreute – persönlich, unkompliziert und freundschaftlich. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Sogar die Phantasie der Teilnehmer wird im ersten Moment bei manchen Aufgaben gefordert: Denn was haben Hula-Hoop- Reifen überhaupt mit einem Einstellungstest zu tun? Das erfahren die Teilnehmer nachdem sie sich bei dieser Übung alle in einem Kreis zusammengestellt haben, sich an den Händen halten und jeder Zweite zwei Reifen über die Schulter gehängt bekommt. Ohne die Hände loszulassen, müssen die Reifen nun zum Beispiel durch Reinschlüpfen oder Durchsteigen weitergegeben werden. So werden beispielsweise Teamfähigkeit, Kommunikation, Zusammenhalt und Kreativität getestet. Eigenschaften die wichtige Faktoren für die spätere Ausbildung und Arbeit sind.

Dass das Konzept der Genossenschaftsbanken für die Information zum Start in die Zukunft der jungen Menschen erfolgreich ist, zeigt die Zahl von über 23.000 Teilnehmern und fünfzehn erfolgreich durchlaufenen Veranstaltungen seit der ersten „Job in Sicht“ im Jahr 2004. „Die Leistung der Auszubildenden und jüngsten Mitarbeiter der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die für den Erfolg dieser Veranstaltung und die Organisation verantwortlich sind, zeigen dass wir den richtigen Weg gehen“, bekräftigt Hubert Kamml.

Weitere Informationen

Kreisverband

Interessenvereinigung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Stadt und Landkreis Rosenheim.

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