Ausbildung bei der Volksbank Raiffeisenbank: Erfahrungen als angehender Bankkaufmann

Aktuelles aus Ihrer Bank

Die meine Volksbank Raiffeisenbank eG bildet in mehreren Ausbildungsberufen junge Menschen aus. Daniel hat im Jahr 2020 seine Ausbildung als Bankkaufmann abgeschlossen, konnte mehrere Abteilungen kennenlernen und berichtet hier über seine Erfahrungen. 

Servus zusammen, ich bin Daniel und habe vor kurzem meine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der meine Volksbank Raiffeisenbank eG erfolgreich abgeschlossen und möchte Euch Einblicke in meine Zeit als Azubi gewähren. 

Warum ich mich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann entschieden habe?

Während meines vorletzten Jahres auf der Schule habe ich mich entschieden, eine Ausbildung nach dem Schulabschluss anzufangen. Jedoch hatte ich noch keine genaue Vorstellung, was ich mit meiner Zukunft machen will, es sollte jedoch etwas Kaufmännisches sein. Nach einigen Gesprächen mit meinem damaligen Klassenleiter und meinem Cousin (beide ausgebildete Bankkaufleute), habe ich mich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu machen. Somit habe am Anfang des letzten Schuljahres die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz an die Volksbank Raiffeisenbank gesendet. 

 

Der Auswahltag

Nachdem alle Unterlagen eingereicht worden waren, habe ich kurze Zeit später eine Einladung für ein Assessment-Center erhalten. Am Vormittag wurden wir immer in verschieden Gruppen eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben im Team lösen. Dabei ging es primär darum, mich und die weiteren Teilnehmer intensiver kennenzulernen und zu sehen, wie wir im Team arbeiten. Im Anschluss wurde der engere Auswahlkreis zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Im Gespräch wurden mir Fragen zu meinem Lebenslauf gestellt, wie ich auf die Bank gestoßen bin und warum ich meine Ausbildung bei der Volksbank Raiffeisenbank anfangen möchte. Nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch wurde mir ein Praktikum in der Geschäftsstelle Prutting angeboten und ein paar Wochen später der Ausbildungsvertrag zugesendet.

 

Die Ausbildung in der Bank

Seit dem Vorstellungsgespräch und dem Assessment-Center waren einige Monate vergangen und die ersten Arbeitstage standen bevor. Die erste Woche der Ausbildung haben wir mit den „Bankfit-Tagen“ (unsere Einführungswoche) gestartet. Mit vielen Simulationsgesprächen konnten wir unsere Ansprache für den Schalterbetrieb sowie auch für das Telefongespräch mit dem Kunden üben. Damit wir auch die gesetzlichen Spielregeln verstehen, lernten wir bei Vorträgen viel über die Themen Bankgeheimnis, Datenschutz und Geldwäsche. Es waren fünf sehr informative, dennoch spaßige und entspannte Tage. 

Nach der Einführungswoche war ich für vier Monate in der Geschäftsstelle am Schalter eingesetzt. Im Service hatte ich die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Kunden zu arbeiten und dadurch Schritt für Schritt immer mehr Aufgaben selbstständig zu meistern. 

Somit war auch die Probezeit geschafft, danach wurde ich zusammen mit einigen anderen Auszubildenden für drei Monate im Kunden-Dialog-Center (KDC) eingesetzt. Das ist die telefonische Anlaufstelle für unsere Kunden des gesamten Geschäftsgebietes und somit tauchen hier die unterschiedlichsten Fragestellungen auf. 

Natürlich wurden wir nicht direkt ins kalte Wasser geworfen, sondern wir konnten uns zuerst mit praxisbezogenen Schulungen Stück für Stück einarbeiten. Im KDC hat es zu meinen Aufgaben gehört, Beratungstermine mit unseren Kunden zu vereinbaren und Kunden telefonisch bestmöglich bei ihren Anliegen weiter zu helfen.

Für die restliche Zeit des ersten Ausbildungsjahres bin ich wieder in meine Geschäftsstelle zurückgekehrt. Dort angekommen, durfte ich bei meinen Kollegen nach Möglichkeit an den Beratungsgesprächen teilnehmen sowie die Gespräche vor- und nachbereiten. 

 

Zwischenstopp im Online-Marketing

Das erste Ausbildungsjahr war geschafft und alle Auszubildenden wurden zu einer internen Ausbildungsmesse eingeladen, wobei ich mich für eine Vertiefung für das kommende Lehrjahr bewerben konnte. Zur Auswahl standen Vertrieb, das KDC und eine interne Abteilung. Zuerst habe ich mich für den Zweig Vertrieb beworben und auch in der neuen Geschäftsstelle an Beratungsgesprächen teilgenommen. Jedoch bin ich im Laufe des Lehrjahres bis zum Ende der Ausbildung zum Medialen Vertrieb gewechselt. 

Diese Abteilung kümmert sich um den Online-Auftritt und das Online-Marketing der Bank. Dort erhielt ich einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben dieses Bereichs: Ich half mit bei der Website-Optimierung, textete für die unterschiedlichen Plattformen oder wirkte beim Bespielen der Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder TikTok mit. Außerdem konnte ich mein Hobby, die Videoproduktion, ins Team einbringen.

 

Berufsschule & Förderung der Azubis

Während der gesamten Ausbildung habe ich gemerkt, dass der Volksbank Raiffeisenbank die Förderung der einzelnen Azubis sehr wichtig ist. Wir haben genügend Zeit bekommen, um uns in kleinen Gruppen gemeinsam auf den nächsten Berufsschulblock vorzubereiten oder in praxisbezogenen Schulungen unser Produktwissen und Fähigkeiten in Simulationsgesprächen zu üben. 

In Blöcken von drei bis vier Wochen habe ich mein theoretisches Fachwissen in der Berufsschule in Fächern wie Kreditgeschäft, Geld und Vermögensanlage aufgebaut. Als dann auch die mündliche und schriftliche Prüfung anstanden, wurden wir von externen Seminarleitern und hauseigenen Beratern auf die einzelnen Prüfungen bestmöglich vorbereitet. 

 

Ausgelernter Bankkaufmann

Zum Abschluss kann ich mit Stolz sagen, dass ich die Ausbildung in der Volksbank Raiffeisenbank gemeistert habe. Trotz der Corona-Sondersituation konnte ich die Ausbildung erfolgreich abschließen und habe jetzt eine gute Grundlage für alle Möglichkeiten, die das Berufsleben mir bietet.

  • Daniel Hörner
  • Daniel schloss im Jahr 2020 seine Ausbildung als Bankkaufmann bei der meine Volksbank Raiffeisenbank eG.