Was ist ein Liquiditätsengpass?

Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um beispielsweise laufende Verpflichtungen zu zahlen. 
 
Definition laut Bayerischem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
"Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden."
 
Als pragmatische Sofortmaßnahme empfehlen wir Ihnen hinsichtlich der Vorbereitung möglicher Anträge und der dazugehörigen Nachweisführung ob der Situation durch Corona Folgendes:
 
  • Notieren Sie Ihre Umsatzveränderungen sowie die Veränderung Ihres Auftragsbestandes im März 2020 – ausgelöst durch das Coronavirus oder seine Einflüsse.
  • Notieren Sie die Verhaltensweisen Ihrer Zulieferer und Kunden.
  • Halten Sie die Fehlzeiten Ihrer Belegschaft fest.
  • Notieren Sie alle Absagen aus Geschäftsterminen, die mit Corona im Zusammenhang stehen.
  • Behalten Sie Ihre Liquidität im Blick und planen Sie diese.