Wer bislang wenig oder gar nichts für die eigene Altersvorsorge getan hat, muss nicht sofort die perfekte Lösung finden. Martina Theil empfiehlt stattdessen, zunächst die persönliche Situation zu analysieren und sich beraten zu lassen. Gemeinsam mit einem Experten kann geprüft werden, welche Sparform am besten zu den individuellen Zielen, Wünschen und finanziellen Möglichkeiten passt. Dabei gilt: Nicht jedes Produkt ist für jede Lebenssituation gleichermaßen geeignet. Entscheidend ist, eine Lösung zu finden, die langfristig zu den persönlichen Plänen passt.
Eine der häufigsten Fragen lautet: Wie viel sollte monatlich investiert werden?
Nach Einschätzung von Martina Theil gibt es darauf keine pauschale Antwort. Die passende Sparrate hängt unter anderem vom Einkommen, den laufenden Kosten, bestehenden Krediten und den persönlichen Zielen ab. Als Orientierung kann jedoch eine Expertenschätzung dienen: Für Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Absicherungsziele sollten langfristig rund 30 Prozent des Nettoeinkommens eingeplant werden. Wie hoch der tatsächliche Bedarf im Einzelfall ausfällt, hängt jedoch von den persönlichen Lebenszielen und der individuellen Situation ab. Grundsätzlich gilt: Je höher der regelmäßige Sparbeitrag, desto größer kann später das aufgebaute Vermögen ausfallen. Gleichzeitig sollte genügend finanzieller Spielraum für die aktuellen Bedürfnisse und Wünsche bleiben.
Viele Menschen wünschen sich eine Anlageform, die Sicherheit bietet und gleichzeitig attraktive Renditechancen eröffnet. Martina Theil verweist darauf, dass selbst mit 40 häufig noch ein Anlagehorizont von zwei bis zweieinhalb Jahrzehnten besteht. Dadurch können zwischenzeitliche Marktschwankungen langfristig besser ausgeglichen werden. Aus ihrer Sicht eröffnet die lange Laufzeit die Möglichkeit, Renditechancen zu nutzen und gleichzeitig die persönliche Risikobereitschaft angemessen zu berücksichtigen.